Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Unten links

Von sinkenden Einschaltquoten beim Fernsehen war gestern hier die Rede. Die gibt es aber nicht nur dort, auch jene bei parlamentarischen Wahlen sind rückläufig: In den letzten Jahren sank die Wahlbeteiligung in fast allen Bundesländern deutlich unter 60 Prozent. Die Partei der Nichtwähler ist längst die stärkste, wenngleich ruhende politische Kraft im Land. Alle Parteien grübeln, was sie dagegen tun können. Nun scheint man eine Lösung gefunden zu haben, und zwar ausgerechnet in der SPD. Deren Parteichef kam auf eine schlichte, aber grandiose Idee: Vielleicht lässt sich eine sinkende Einschaltquote mit einer höheren Ausschaltquote bekämpfen? Als Testperson wählte Sigmar Gabriel seinen Kollegen Frank-Walter Steinmeier. Bei einer SMS, die Gabriel in Sachen Fiskalpakt an führende Vertreter seiner Partei schickte, ließ er Steinmeier als Adressaten aus. Als dieser Wind davon bekam, empörte er sich heftig. Der Test war gelungen: Mit einer erhöhten Ausschaltquote wächst die politische Aktivität. jrs

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln