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Vom Heilmittel zur Droge

Massenkonsum von Zucker und Co. birgt wachsende Gesundheitsgefahren

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

37 Kilo Zucker verspeist jeder Bundesbürger im Jahresschnitt. Längst ist der Energielieferant zu einem Krankheitsauslöser geworden, wenn ihn der Mensch in zu großen Mengen konsumiert. Doch auch die Ersatzstoffe sind leider nicht ohne Riskio.

»Das Kind bleibt schwach, das Kind bleibt kranck. Die Tante räth' zum Zuckertrank.« Dieser Werbespruch aus der Jahrhundertwende könnte nach jetzigem Wissen fast umgedreht werden. Zucker gilt heute eher als Droge denn als Heilmittel. Als Energielieferant ist er längst überflüssig, ihm fehlen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die etwa Kohlenhydrate wie Vollkornbrot, Kartoffeln oder Gemüse aufweisen.

Die »leeren« Kalorien des Zuckers, von denen Fachleute sprechen, sind in vielen Lebensmitteln versteckt – oft hinter Begriffen wie Glukose-Fruktosesirup, Invertzuckersirup, Dextrose oder Maltodextrin. So wird über den Gesamtzuckergehalt hinweggetäuscht. Als Faustregel kann gelten, dass alle Begriffe, die mit »-ose« oder »-sirup« enden, Zucker sind. Klassisches Beispiel ist die Halbliterflasche Ketchup, in der 40 Stück davon stecken können. Wäre der Zucker einfach nur süß, wäre gegen den Genuss nichts einzuwenden. Die Frage ist aber, was...


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