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Wasserbetriebe erneut abgemahnt

Kartellamt fordert Senkung der Preise um 20 Prozent / Initiative begrüßt Ansage

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Austausch von Argumenten zwischen den Berliner Wasserbetrieben (BWB) und dem Bundeskartellamt über die Trinkwasserpreise in der Hauptstadt geht in die nächste Runde. Gestern schickte die Bonner Bundesbehörde dem Berliner Versorger erneut ein Abmahnschreiben zu: Demnach müssen die »abgabenbereinigten Wasserpreise« in Berlin im Jahr 2012 durchschnittlich um 21 Prozent gegenüber 2010 abgesenkt werden, für die Jahre 2013 bis 2015 mahnt das Bundeskartellamt Senkungen um im Schnitt 20 Prozent an. »Die BWB sollen damit für die nächsten vier Jahre zu einer Erlösabsenkung von ca. 292 Millionen Euro verpflichtet werden«, heißt es in einer Pressemitteilung. Dieser Betrag, so das Kartellamt, solle den Berliner Wasserkunden unmittelbar zugutekommen.

Das Abmahnschreiben von gestern ist indes nicht rechtlich bindend. Eine endgültige Preissenkungsverfügung des Bundeskartellamts steht noch aus. Diese wäre, sagt der Sprecher des Bundeskartellamt...


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