Hermannus Pfeiffer 03.04.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Das Geschäft mit dem Rohöl

Vom Bohrloch bis zum Finanzamt - an der Zapfsäule verdienen viele mit

Autofahrer stöhnen und die Politik ergeht sich in blindem Aktionismus: Der Benzinpreis ist auf einem neuen Höchststand. Doch das große Geschäft wird schon lange vor der Zapfsäule gemacht.

Pünktlich zur Osterreisewelle hat der Benzinpreis erneut Rekordhöhen erklommen. Tankstellen verlangten flächendeckend mehr als 1,70 Euro für den Liter Superbenzin. Bis Ostern dürften die Spritpreise weiter steigen. CDU und FDP wollen den Sprit-Wucher per Gesetz stoppen.

Der Benzinpreis stellt allerdings nur den finalen Schlussakt in einem komplizierten Trauerspiel dar, das sich aus vielen Szenen zusammensetzt: von der Rohölförderung über die Verarbeitung in der Raffinerie bis hin zum Verkauf an der Tankstelle. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist mit im Spiel. Über die Rollenverteilung wird heftig gestritten, in Günther Jauchs sonntäglicher Talkrunde ebenso wie im Bundestag.

Unumstritten ist nur, dass der Benzinpreis in den vergangenen Monaten rasant zugelegt hat. Ein lang anhaltender Trend: Zur Jahrtausendwende hatte der Liter »Super« erstmals mehr als einen Euro gekostet, seitdem steigt der durchschnittliche ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: