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Athen geht hart mit Einwanderern um

Athen (dpa/nd). In Griechenland können illegale Einwanderer künftig für unbestimmte Zeit in Aufnahmelagern interniert werden. Das sieht das neue Integrationsgesetz vor, das das griechische Parlament in der Nacht zum Dienstag verabschiedet hat. Kranke Migranten müssen demnach in eigens für sie eingerichteten Abteilungen von Krankenhäusern behandelt werden. Gesundheitsminister Andreas Loverdos nannte die Gesundheitslage unter Migranten eine »Zeitbombe«. Tuberkulose, AIDS, Hepatitis C und andere Krankheiten griffen unter Migranten »um sich«, hieß es. Bürgerschutzminister Michalis Chrysohoidis hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, der griechische Staat sei entschlossen, das Migrationsproblem in den Griff zu bekommen. »Das kann so nicht weitergehen. Jeden Tag kommen 300 neue illegale Migranten über die Grenze«, sagte der Minister.

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