Hendrik Lasch, Burgstädt 04.04.2012 / Politik

Alt werden im Hightech-Heim

Modellversuch in Burgstädter Genossenschaft endet mit einem bezahlbaren Konzept

Der Anteil älterer Menschen steigt stetig. In Sachsen wurden deshalb technische Lösungen entwickelt, die es Senioren erlauben, trotz einiger Gebrechen in ihrer eigenen Wohnung zu bleiben. Das Modell scheint zukunftsträchtig.

Eberhard Kerbe: Den Fernseher programmiere ich schließlich auch.

Einmal Alarm zur Probe: Eberhard Kerbe legt einen nassen Lappen auf ein Kästchen, das auf dem Boden in seiner Küche steht. Nur einen Augenblick später meldet sich per Telefon die Notrufzentrale der »Volkssolidarität« in Chemnitz. Kerbe gibt Entwarnung: »Das war ein Test.« Würde allerdings gerade seine Wohnung voll Wasser laufen, weil er vergessen hätte, den Hahn zu schließen - spätestens jetzt könnte der Rentner eingreifen. Wäre das nicht möglich, würde Hilfe vorbeigeschickt.

Mehr Sicherheit in eigenen vier Wänden

Die Wohnung von Kerbe und seiner Frau in einem Mehrfamilienhaus in Burgstädt steckt voller solcher Sensoren. Sie registrieren, ob der Herd noch angeschaltet ist, wenn die Bewohner das Haus verlassen; sie können erkennen, ob jemand längere Zeit reglos im Bad liegt, und merken, welche Fenster beim Zubettgehen noch offen sind. Auf einem Bildschirm im Flur werden die Bewohner darauf ebenso hingewiesen wie auf die fällige Ei...

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