Uwe Kalbe 11.04.2012 / Inland

Sorge um Mieterschutz

LINKE will den Verkauf der TLG Immobilien noch verhindern

Bis zum 16. April müssen Angebote eingereicht sein. Die aus der Treuhand zur Verwertung des DDR-Vermögens hervorgegangene TLG Immobilien steht zum Verkauf. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hofft auf einen warmen Regen.

Wie neues deutschland bereits berichtete, will die Bundesregierung (die Bundesrepublik ist Gesellschafter des Unternehmens) in einem zweiten Anlauf den Immobilienverwerter privatisieren, nachdem ein erster Anlauf 2008 wegen der Finanzkrise eingestellt worden war. Was bereits damals für Beunruhigung sorgte, tut es jetzt wieder: dass sogenannte Heuschrecken, also Finanzinvestoren, sich des Kuchens bemächtigen könnten. Schäuble wäre das vermutlich recht, dürften deren finanzielle Angebote die der Konkurrenz doch blass aussehen lassen. Welcher Finanzminister freut sich nicht über Einnahmen. Doch liegt hier zugleich das Problem. Nicht nur die Beschäftigten im Unternehmen selbst dürften das Spiel um ihre wirtschaftliche Zukunft mit gemischten Gefühlen betrachten, auch die Mieter haben womöglich Grund zur Sorge. Beispiele gibt es zur Genüge, dass Heuschrecken die gewinnbringende Kapitalanlage übernahmen, Börsenumsätze einstrichen, aber die Wo...

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