Jeder gegen jeden

FDP: Spitzenpolitiker geben sich gegenseitig Schuld an Krise / Kubicki rechnet mit Parteichef Rösler ab

Einen Monat vor den nächsten Landtagswahlen haben sich Spitzenliberale in Interviews gegenseitig die Schuld am schlechten Zustand der Partei zugeschoben.

Berlin (Agenturen/nd). Wahlkämpfer Wolfgang Kubicki übte scharfe Kritik an Philip Röslers Versuch, der FDP mit dem Leitbegriff »Wachstum« ein neues Profil zu geben. »So wie die FDP den Begriff Wachstum derzeit propagiert, können die Leute damit wenig anfangen«, so der liberale Spitzenkandidat bei der Wahl in Schleswig Holstein. »Was soll das denn sein? Familienwachstum? Haarwachstum?« Es mangele daran, »diese abstrakten Begriffe mit nachvollziehbaren Inhalten« zu füllen.

Kubicki beklagte, dass sich in der Öffentlichkeit ein Zerrbild der FDP festgesetzt habe. Die Kommunikation der Bundespartei mit den Wählern sei »unterirdisch«, kritisierte er. »Es ist gelungen, die FDP als kaltherzig, neoliberal, nicht-mitfühlend darzustellen.« Konkret kritisierte Kubicki das Nein der FDP zu einer Finanztransaktionssteuer.

Parteichef Rösler führte derweil die Proble...

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