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Haseloff hat das meiste noch vor sich

Schwarz-Rot in Sachsen-Anhalt zieht Bilanz nach einem Jahr

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Kabinett Haseloff ist in Sachsen-Anhalt seit zwölf Monaten im Amt. Während sich die Regierung für ihre Arbeit lobt, moniert die LINKE, bisher sei viel angekündigt und wenig geschafft.

Ist fehlendes öffentliches Aufsehen ein Ausweis für anständige Arbeit? »Es gibt Länder, in denen die Regierungen mit ihren Problemen häufiger in den Zeitungen auftauchen«, sagt Jens Bullerjahn, der Vize-Regierungschef von Sachsen-Anhalt. Seit knapp einem Jahr amtiert der SPD-Finanzminister unter einem neuen Vorgesetzten: Der CDU-Politiker Rainer Haseloff übernahm im April 2011 das Amt des Regierungschefs von Parteifreund Wolfgang Böhmer. Die SPD, die im Land mit großen Ambitionen in die Wahl gegangen, aber wieder nur Dritter geworden war, blieb Juniorpartner in einem schwarz-roten Kabinett - und gibt sich heute sehr zufrieden. Auch wenn mancher weiter mit dem Wahlausgang hadere, sagt Bullerjahn: »Das war ein gutes Jahr.«

Tatsächlich sind Turbulenzen wie im Saarland oder Nordrhein-Westfalen aus Magdeburg nicht zu vernehmen; regiert wird eher geräuschlos und, so die Selbstwahrnehmung des Kabinetts, ohne parteipolitisches Gerangel. Es ...


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