Mal wieder eine halbe Sache

Linksparteichefin Gesine Lötzsch trat zurück - wen zieht es nun ins Rampenlicht?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

»Auf Grund der Erkrankung meines Mannes habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschieden, das Amt der Vorsitzenden der Partei Die LINKE niederzulegen. (...) Ich danke allen Mitgliedern der Partei DIE LINKE, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben und wünsche meiner Nachfolgerin Gesundheit und Erfolg.« Die knappe Mail von Gesine Lötzsch verließ die Pressestelle des Karl-Liebknecht-Hauses am Dienstag um 23.16 Uhr.

Der Rücktritt von Gesine Lötzsch kommt für die Linkspartei in einer ausgesprochen ungünstigen Situation. Gerade hatte man sich intern darauf verständigt, dass sich die Partei bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai nicht über Personalien streiten wolle. Auf dem Göttinger Parteitag Anfang Juni will man eine neue Parteispitze wählen. Lötzsch hatte zwar - wie Bundestagsfraktionsvize Dietmar Bartsch - eine Kandidatur angekündigt, doch das war wohl eine Fehleinschätzung der Kräftekonstellation in der Partei.

»Ich habe nicht vor, halbe Sachen zu machen«, sagte Gesine Lötzsch gestern. Sie bezog das vordergründig darauf, dass sie bereits Wahlkampftermine absagen musste, nachdem ihr Mann am 31. März in die Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses eingeliefert worden sei. Doch für die Partei ist Gesine Lötzschs Rücktritt - wenn überhaupt - nur eine halbe Lösung. Die Partei steckt seit Monaten in der Krise. In Berlin flog man na...

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