Valentin Falin 14.04.2012 / Geschichte

Parallelen und Paradoxien

Vor 90 Jahren schlossen Sowjetrussland und Deutschland den Vertrag von Rapallo

Reichskanzler Wirth (2.v.l.) mit den Vertretern der russischen Seite: Krassin, Tschitscherin und Joffe

Es sind Abertausende Bücher über das 20. Jahrhundert geschrieben worden und doch ist die Geschichte dieses Säculums noch längst nicht gerecht und ausgewogen dargestellt. Es gibt viele Hypothesen und noch mehr Unterstellungen. Doch ein Schwarz-Weiß-Denken dient nicht einer Geschichtsschreibung, die sich als Wissenschaft von der Geschichte versteht und helfen kann, aus der Vergangenheit zu lernen, um eine Wiederholung von Fehlern oder Verbrechen zu vermeiden.

Dafür ist es wichtig, sich auch ernsthaft und unvoreingenommen mit der Geschichte des Vertrages zwischen Deutschland und Sowjetrussland zu befassen, der am 16. April 1922 im italienischen Rapallo unterzeichnet wurde. Dessen Philosophie ist auch in Büchern aus marxistischer Feder nicht ganz exakt beschrieben worden. Es wurde immer betont, dass dieser eine Grundlage für Beziehungen von Staaten mit verschiedenen Gesellschaftsordnungen geschaffen hat. Das ist nur zum Teil korrekt. F...

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