Stefan Otto 16.04.2012 / Kultur

Mit Melone, Schnurrbart, Stöckchen

Frankfurt am Main: »Charlie, the Bestseller: Chaplins Tramp - Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz«

Charlie Chaplin in the Movies. Sammlung mit Tramp-Comics. USA, 1915-1917

Der Bart, so ähnlich wie der von Hitler, die Melone, das dünne Bambusstöckchen, die zerbeulte Hose und die Schuhe, die so groß und so zerschlissen sind, dass man sie nur als Latschen bezeichnen kann. Das sind die unverwechselbaren Insignien Charlie Chaplins. Die Ausstellung »Charlie, the Bestseller: Chaplins Tramp - Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz« zeigt sie massenhaft, noch bis zum 13. Mai im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main.

Wenn man den neuen Ausstellungssaal im dritten Stock des Museums betritt, stößt man zunächst einmal auf den ikonischen Bart und die Melone, die als große Polstergarnitur die Mitte des Raumes einnehmen und als Sitzgelegenheit dienen können, wenn man sich die Filmausschnitte mit dem Tramp ansehen möchte, die auf einer Leinwand zu sehen sind. Drumherum ist der gesammelte Charlie zu sehen, die Kunstfigur im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. Charlie in allen Formaten, Formen und Mate...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: