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Inferno des Lebens

Ballett in Chemnitz: »Bilder einer Ausstellung«

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Meist geht es umgekehrt: Bildende Künstler, Maler, Plastiker, lassen sich vom Tanz zu schwingenden Arbeiten anregen. Diesmal nun der weniger häufige Fall, dass Choreografen von Werken der bildenden Kunst inspiriert werden. Geschehen in Chemnitz. Dort teilen sich Catherine Habasque, Pariserin mit verzweigter Solo-Karriere, und Natalia Horečna, ausgebildet in Bratislava, auch Tänzerin im Nederlands Dans Theater, einen Abend im Opernhaus: »Bilder einer Ausstellung«. Nicht die von Modest Mussorgski in Töne gesetzten nehmen sie zur Basis, sondern eigens ausfindig gemachte, betonen indes, die Bilder lediglich als Ausgangspunkt ihrer Kreationen genutzt zu haben, lassen die Vorlagen bewusst nicht im Programmheft abdrucken. So bleibt dem, der die Gemälde nicht kennt, nur das, was er sieht, ganz wie es sich Habasque und Horečna wohl auch wünschen.

Mit einem lebenden Bild beginnt Habasque. Vorn links ragt in einem Tüllkokon eine Frau...


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