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Kuba-Frage spaltet Amerika-Gipfel

USA mit Nein zur Teilnahme Havannas isoliert

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Cartagena (dpa/AFP/nd). Die USA haben sich beim Amerika-Gipfel in Kolumbien mit ihrem Veto gegen Kuba weitgehend isoliert. Nahezu alle Länder Lateinamerikas stützten in Cartagena de Indias die Forderung nach einer Teilnahme der sozialistischen Karibikinsel am nächsten Gipfel 2015. »Wenn nicht, wird es keine Amerikagipfel mehr geben«, zeigte sich Boliviens linker Präsident Evo Morales am Samstagabend nach einer Plenarsitzung der 31 Staats- und Regierungschefs sicher. Zuvor hatten bereits Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff betont, der 6. Amerikagipfel müsse der Letzte ohne Kuba sein.

Der jahrzehntelange Streit über den Umgang mit dem 1962 aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ausgeschlossenen Kuba war eines der beherrschenden Themen des zweitägigen Treffens. Er beschäftigte sich zudem mit den Themen Armutsbekämpfung, Sicherheit, dem Ausbau von Infrastruktur und Maßnahmen gegen Naturkatastrophen. Santos verwies auf erzielte Erfolge. So hätten in den letzten zehn Jahren 40 Millionen Menschen in Lateinamerika den Sprung aus der Armut geschafft. Auch US-Präsident Barack Obama würdigte die wirtschaftliche Entwicklung Lateinamerikas. Das Treffen fand ohne Venezuelas Staatschef Hugo Chávez statt, der wegen seiner Krebserkrankung nach Kuba flog. Auch Ecuadors Präsident Rafael Correa und Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega fehlten.

Der USA-Geheimdienst Secret Service hat derweil elf seiner Agenten vom Gipfel abberufen. Auch fünf Mitglieder der US-Armee seien in ihre Kasernen zurückbeordert worden. Die Personenschützer von Präsident Obama hätten mehrere Prostituierte in ihr Hotel gebracht und dort Trinkgelage abgehalten, berichtete CNN.

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