Dicke Mädchen, sympathische Loser

Das Festival »achtung berlin« zeigt im achten Jahr Filmproduktionen mit Hauptstadtbezug

Ein Film, der für sagenhafte 517,32 Euro in zehn Tagen gedreht wurde und mit einer über 90-jährigen Hauptdarstellerin aufwartet? Der Streifen hört auf den schönen Namen »Dicke Mädchen« und läuft auf dem diesjährigen »achtung berlin - new berlin film award«. So wie Berlins drittgrößtes Festival für seine achte Ausgabe immer noch an seinem sperrigen Namen festhält, so ist auch seine Agenda die gleiche geblieben: Die Filme unterschiedlichster Länge und Machart müssen einen Bezug zu Berlin und Brandenburg haben, sei es durch den Spielort, den Regisseur oder die Produktionsfirma.

So wurde »Dicke Mädchen« von Axel Ranisch größtenteils in einer Lichtenberger Privatwohnung gedreht. Der Film erzählt von Sven (Heiko Pinkowski), seiner demenzkranken Mutter Edeltraut (Ruth Bickelhaupt, die Oma des Regisseurs) und Svens bestem Freund Daniel (Peter Trabner). Als Edeltraut eines Tages ausbüxt, machen sich beide Männer auf die Suche nach ihr und e...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: