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Bitte nicht lauter als ein Föhn

Erst begehrt, dann Störfaktor: Anwohner dünnen per Lärmklage Berlins Clublandschaft aus

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Wird die Innenstadt zur Insel der Ruhe?

Die zwischen den Masten der »Spreekind« gespannte Lichterkette leuchtet in die Sommernacht. Grüppchenweise entern die Tanzlustigen das Schiff über einen schmalen Landungssteg. Bis die Sonne hinter der Elsenbrücke aufgeht wird hier auf dem alten Lastkahn getanzt. Ringsum liegen nur die Bürogebäude von MTV und Universal, die leise schwappende Spree und am anderen Ufer glimmen die bunten Lichter der Hoppetosse.

Doch diese Bilder gehören der Vergangenheit an. Die »Spreekind« ist nicht mehr. »Anwohner haben sich immer wieder über den Lärm beschwert«, berichtet Robert, der als DJ Term im Duo Term & The MNKY des öfteren dort aufgelegt hat. Einen Sommer lang lag der Kahn in der Nähe der Elsenbrücke. Auf der Brücke selbst war schon nichts mehr zu hören von Konzerten und Musik. So wie die Strandclubs an der Spree, war der alte Kahn einer dieser besonderen Orte in Berlins Clublandschaft. Einer dieser besonderen Orte, die es nicht mehr gib...


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