Ölkrieg im Lande des Mahdi

An der Grenze zwischen Sudan und Südsudan geht es um ungeklärte Gebietsansprüche

  • Von Andreas Herrmann, Juba
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Keine Entspannung an der Grenze Sudan-Südsudan in Sicht. Am Dienstag ist laut Medienberichten ein MiG 29-Kampfflugzeug der sudanesischen Luftwaffe über den umstrittenen Ölfeldern nahe der Stadt Heglig (Sudan) abgeschossen worden.

Die südsudanesischen SPLA-Streitkräfte haben vergangene Woche mit rund 3000 Kämpfern sowie Panzern und Artillerieunterstützung die Stadt Heglig und dahinter liegendes Gebiet eingenommen, wo sich eines der größten Ölfelder der Region befindet. Sudan, zu dessen Territorium das eroberte Gebiet formal gehört, reagierte am Wochenende darauf mit Luftangriffen auf die Hauptstadt Bentiu der Provinz Unity State. Die Ölanlagen von Heglig produzieren 50 Prozent des gesamten Öls von Sudan und Südsudan zusammen. Damit ist der Konflikt zwischen den beiden Staaten in eine neue Dimension getreten, weil erstmals Truppen des Südens in die Offensive gegen den Norden gehen.

Durch die Eroberung der Ölfelder von Heglig sei auch die Treibstoffversorgung in Khartum gefährdet, heißt es in Wirtschaftskreisen. Darüber hinaus drohte Südsudans Präsident Salva Kiir weiteres militärisches Vorgehen an, um die kürzlich an Sudan verlorene Stadt Abyei zu erobern.

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