Werbung

Chelsea sinnt auf Revanche

Halbfinale der Champions League gegen Barcelona

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Chelseas Barça-Trauma von 2009 steckt selbst Michael Ballack noch in den Gliedern. Als »eine der schmerzvollsten Tiefen« seiner Karriere bezeichnete der Ex-Londoner das damalige Halbfinalrückspiel in der Champions League in einem Kommentar für die »Times«. Die Blues schieden an der Stamford Bridge durch das denkwürdige Tor von Andres Iniesta in der 93. Minute aus.

Auch wenn Barcelonas Ensemble der Superstars übermächtig erscheint: Chelseas Veteranen sinnen bei der Neuauflage vor dem heutigen Halbfinalhinspiel in London auf Wiedergutmachung. Stürmer Didier Drogba schätzt die Chancen forsch auf »50:50«. Barças Dani Alves bohrt derweil in der Wunde: Chelsea sei 2009 an »Angst« gescheitert.

»Ich glaube an Schicksal«, sagt Andrés Iniesta. »Dinge passieren, weil sie passieren sollen. Wir haben damals bis zum Ende an uns geglaubt.« Sein Tor in der letzten Minute zum 1:1 schickte die beiden Vereine in unterschiedliche Richtungen: Mit den Blues ging es fortan bergab, Barça startete seine Dominanz in Europa und gewann die Königsklasse 2009 und 2011. Chelsea steht nun erstmals seit 2009 wieder im Halbfinale.

Doch unter Interimstrainer Roberto di Matteo gewannen die Londoner neun der vergangenen zwölf Pflichtspiele. Besonders der 34-jährige Drogba agiert in seiner wohl letzten Saison für Chelsea torhungrig wie in seinen besten Tagen. »Auch wenn sie das beste Team der Welt sein sollen. Es sind zwei Spiele. Alles kann passieren«, sagt der Ivorer.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!