Sachsens Abgeordnete fragen nach NSU-Hintergründen

Untersuchungsausschuss begann mit seiner Arbeit

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Nach dem Bundestag und dem Thüringer Landtag beschäftigt sich auch der sächsische Landtag mit rechtsextremen Terrornetzwerken. Der Anfang März beschlossene Untersuchungsausschuss kam am gestrigen Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Der jüngste Untersuchungsausschuss soll bis 2014 die Fehler und Versäumnisse der sächsischen Regierung und ihrer Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) aufhellen. Es geht um zehn rassistisch motivierte Morde in verschiedenen Gegenden der Bundesrepublik sowie um diverse Banküberfälle. Die Mitglieder der »Zwickauer Zelle« (Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe) waren rund zehn Jahre in der sächsischen Stadt sowie zuvor in Chemnitz untergetaucht und planten von dort ihre Verbrechen.

Sachsens Verfassungsschutz behauptet, vor dem Auffliegen der Nazi-Gangster Ende 2011 keine Informationen gehabt zu haben. Doch nachdem ...

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