Werbung

Übergreifend für die feste Frauenquote

Künast will alle Fraktionen für Regelung gewinnen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hamburg/Berlin (AFP/nd). Grünen-Fraktionschefin Renate Künast will Politiker aller Fraktionen für die Einführung einer festen Frauenquote in Unternehmen mobilisieren. Sie werde im Bundestag einen fraktionsübergreifenden Antrag vorlegen, um die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) abgelehnte Quote durchzusetzen, sagte Künast dem »Hamburger Abendblatt«. Künast will mit ihrem Vorstoß nach eigenen Angaben zeigen, dass Ministerin Schröder mit ihrem Nein zur festen Quote »in einer Außenseiterposition« sei.

Schröder hatte zuletzt ihren Verbleib im Amt daran gekoppelt, dass keine starre Quote eingeführt wird. Künast legte Schröder nun nahe, ihr Amt aufzugeben. »Ich nehme gern die feste Frauenquote und verzichte dafür auf Frau Schröder«, sagte Künast. Wenn die Ministerin ihren Aufgaben nicht nachkommen wolle, müsse sie beiseitetreten und anderen die Möglichkeit dazu geben.

Schröder verwies im »Morgenmagazin« des ZDF auf die von ihr mit den Dax-30-Unternehmen ausgehandelte freiwilligen Quote für Frauen in Führungspositionen. »Die Unternehmen stehen unter öffentlichem Druck«, sagte Schröder. Sie könnten sich der Forderung nach mehr Frauen in Spitzenpositionen auch ohne gesetzliche Quote »nicht mehr entziehen«.


ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!