Olaf Standke 19.04.2012 / Ausland

NATO-Milliarden für Kabul

Erneut Leichenschändungen durch US-Soldaten in Afghanistan

Während die NATO-Staaten am Mittwoch in Brüssel Klarheit über den Abzug aus Afghanistan suchten, sorgten die US-Truppen für einen neuen Skandal: Laut »Los Angeles Times« haben Soldaten mit Körperteilen toter Selbstmordattentäter für Fotos posiert.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat dem kriegsgebeutelten Afghanistan die Unterstützung des Nordatlantikpaktes über das geplante Ende seines Militäreinsatzes im Jahr 2014 hinaus zugesichert. »Wir werden die afghanischen Sicherheitskräfte weiter ausbilden, unterstützen und beraten«, sagte er auf einem zweitägigen Treffen der NATO-Außen- und Verteidigungsminister und betonte, dass er dann aber keinen Kampfeinsatz mehr sehe. Nur ist jetzt schon klar, dass Kampftruppen im Lande bleiben werden, um die Ausbilder zu schützen - oder »notfalls« eben auch mit Spezialkräften den afghanischen Verbänden zu helfen. NATO-Militärs halten bis zu 15 000 Mann für möglich.

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