»Wir betrachten die Donau als Brücke«

Bulgarien erwartet von der Strategie der Europäischen Union besonders einen Anschub für den Tourismus

Bulgarien setzt große Hoffnungen in die weitere Entwicklung im Donauraum. Das noch junge EU-Mitgliedsland - seit 2007 - erwartet dabei besonders einen Anschub für den Tourismus. Mit der Abgeordneten der Nationalversammlung und Europa-Expertin MEGLENA PLUGTSCHIEWA sprach GABI KOTLENKO.

Dr. Meglena Plugtschiewa ist Abgeordnete des bulgarischen Parlaments und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Europaangelegenheiten und Kontrolle der EU-Fonds.

nd: Was verbindet Sie persönlich mit der EU-Donauraumstrategie?
MEGLENA PLUGTSCHIEWA: Ich habe von den Wählern der Region Russe das Vertrauen als Parlamentsabgeordnete bekommen. Russe ist die größte Donaustadt Bulgariens. Ich habe die Strategie von Anfang an begleitet und noch als Vizepremierministerin die erste Erklärung der Donauanrainerstaaten 2009 in Baden-Württemberg unerschrieben.

Welche Hoffnungen setzen Sie in die Strategie?
Sie ist das Beste, was man für die Region tun kann. Der große Vorteil besteht darin, dass sie sowohl EU-Mitgliedstaaten als auch Nichtmitglieder und Kandidaten vereint. Und obwohl sie als Strategie der drei Nein geplant ist, das heißt keine neuen Finanzmittel, keine neuen Strukturen und keine neuen spezielle Regeln und Gesetze, ist sie ein sehr wichtiges politisches Instrument, um all diese Länder zusammenzubringen. Es ist kein Zufall, dass die Donau den Namen »Fluss der europäischen Zukunft« bekommen hat.

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