Teil einer Jugendbewegung sein

In der Berliner Linkspartei gibt es neben Solid weitere Gruppen mit jüngeren Aktiven

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die Berliner Linksjugend Solid in Aktion

Die Linkspartei in Berlin hat ein Jugendproblem: Der Kern der Stammwählerschaft und ihre Mitglieder sind alt und es kommen zu wenige Jüngere nach. Das »demografische Problem« ist auch Thema bei der für Sonnabend geplanten Basiskonferenz der Partei. Nur: Statt sich über die »Jugendfrage« mit den anderen Parteimitgliedern auszutauschen, machen die Jüngeren von Linksjugend Solid ihren eigenen Workshop. »Die LINKE an den Schulen und Hochschulen aufbauen« heißt der. Es sieht ein bisschen so aus, als wenn die Jüngeren lieber unter sich bleiben wollen.

Gänzlich unproblematisch ist das Verhältnis zwischen Jugendverband und Partei indes schon länger nicht. Nach der Wahl im vergangenen Herbst mit ihrem schwachen Ergebnis für die LINKE eskalierte der Konflikt sogar öffentlich: Von gegenseitigen »Schuldzuweisungen« war die Rede. Den Vorwurf des Landesvorsitzenden Klaus Lederer, keinen Wahlkampf für die Linkspartei gemacht zu haben, konterte So...

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