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Krise da, Management fehlt

IWF schließt Staatsbankrott oder Zusammenbruch der Eurozone nicht mehr aus

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington ist die Eurokrise das Hauptthema. Auch die Ausrichtung des frisch gekürten Präsidenten der Weltbank, Jim-Yong Kim, beschäftigt die Gemüter.

Das traditionelle Frühjahrstreffen von Finanzministern, Währungsexperten und Bankern beginnt offiziell am Freitag. Aber schon seit Montag wird in den Hauptquartieren der beiden mächtigen Institutionen referiert, getratscht und gekungelt.

Der Höhepunkt der Tagung besteht in der Konferenz des Geld- und Finanzausschusses des Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie im gemeinsamen Entwicklungsausschuss von IWF und Weltbank. Anders als beim Herbstjahrestreffen der beiden Institutionen, auf dem die Vorstände Entscheidungen fällen, geht es im Frühjahr um den Informationsaustausch. Trotzdem lassen sich in den Seminaren, Vorträgen und Pressekonferenzen Trends ablesen.

Fast stündlich werden seit Montag neue Wirtschaftsprognosen über globale und nationale Trends aus der ganzen Welt in die Runden eingespeist. Sie sind bisweilen widersprüchlich - ein Ausdruck dafür, dass die Mainstream-Wirtschafts- und Finanzfachleute die globale Krise tro...


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