Stopp am Stolper Stein

Zur »nd«-Wanderung soll die Erinnerung an ein Antikriegstreffen im Mai 1918 wieder einmal belebt werden

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Martha Globig im Jahr 1988 in Stolpe

Nahe einer Reithalle steht im Wald bei Stolpe ein schlichter Gedenkstein. Die Inschrift verrät, dass hier am 5. Mai 1918 ein Treffen der fortschrittlichen Berliner Jugend »gegen Militarismus und Krieg« stattgefunden habe. Selten verirrt sich jemand dorthin. Aber in die Gegend im Speckgürtel der Bundeshauptstadt ziehen immer wieder neue Einwohner. Ab und an stößt einer von ihnen auf den Stein und dann kommt es vor, dass seine Neugier geweckt ist.

Auch Marian Przybilla wollte mehr erfahren. Der Lehrer unterrichtet an einer katholischen Privatschule in Westberlin und engagiert sich in seiner Freizeit kommunalpolitisch. Die LINKE hat ihn in die Stadtverordnetenversammlung von Hohen Neuendorf entsandt.

Przybilla konnte geholfen werden. Sein Genosse Dietrich Raetzer weiß Bescheid. Der Stein sei 1954 aufgestellt worden, erzählt er. Seitdem habe es immer Phasen gegeben, in denen der Stein nahezu vergessen war, abgelöst von Initiativen, d...

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