Christin Odoj 21.04.2012 / Titel

»Nicht meine Ministerin«

Internetkampagne mobilisiert in kurzer Zeit Tausende gegen Kristina Schröders Familienpolitik

Kristina Schröder (CDU) weht der Gegenwind langsam eiskalt um die Nase. Mit einer Internetkampagne und einem offenen Brief machen nun führende Politiker der Grünen gegen die Familienministerin mobil.

Kinder betreuen oder arbeiten – längst nicht alle Frauen haben tatsächlich die Wahl.

6734, 6735, 6736. Mit jeder Minute klettert der Zähler für die virtuellen Unterschriften unter dem offenen Brief »Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin«. In dem Schreiben, das in einem Internetblog, bei Facebook und Twitter publiziert wurde, machen die Initiatoren ihrem Ärger über Schröders umstrittene Frauen- und Familienpolitik Luft.

Zu den über 50 Erstunterzeichnern gehören Grüne-Spitzenpolitiker wie Renate Künast und Claudia Roth. »Kristina Schröder lässt uns mit unseren strukturellen Problemen alleine«, lautet der Vorwurf. Von der Ministerin fühlen sich die Unterzeichner nicht länger würdig vertreten. »Tun Sie endlich, wofür Sie bezahlt werden. Machen Sie Politik für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf!«, kritisieren die Verfasser. Am Ende des Briefes wird Frau Schröder nachdrücklich dazu aufgefordert, ihren Posten zu räumen, sollte sie weiterhin an den gesellschaftlichen Realitäten wie weiblicher Altersarmut...

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