Aggressive Exportstrategie

Kurz, Nick, Luft & Hickel

»Auf Dauer ist eine Ausfuhrexpansion zu Lasten der Importländer nicht möglich.«

Für den Monat Februar verkündete das Statistische Bundesamt kürzlich eine schnell auch regierungsoffiziell verbreitete Siegesmeldung: Nach eher flauem Verlauf in den Vormonaten sind die Warenexperte im Vorjahresvergleich wieder deutlich um 8,6 Prozent gestiegen. Allein in diesem Monat hat Deutschland knapp 12 Milliarden Euro mehr ex- als importiert. Der Außenhandelverband erwartet über das gesamte Jahr bei den Exporten von Gütern und Dienstleistungen mit 1124 Milliarden Euro das absolute Spitzenergebnis. Deutschland hat zwar 2009 die Position des Exportweltmeisters an China abgeben müssen und lag mit einem Anteil von 8,3 Prozent an den weltweiten Ausfuhren auch knapp hinter den USA. Dennoch bleibt die aggressive Exportwirtschaft die Triebkraft der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ist für andere Länder bedrohlich stark. Gleichzeitig ist Exportwirtschaft anfällig - durch die Nachfrage aus den Impo...

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