René Heilig, Erfurt 24.04.2012 / Inland

»Noch hat sich gar nichts geändert«

Sachverständige vor Thüringer NSU-Ausschuss

Der Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages zu den Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) begann am gestrigen Montag mit der ersten öffentlichen Zeugenanhörung.

Zur 9. Sitzung des Thüringer NSU-Ausschusses waren am Montag knapp 20 Experten aus der Wissenschaft sowie aus antirassistischen und antifaschistischen Projektgruppen geladen. Sie sollten Auskunft über den Aufbau und die Entwicklung rechtsextremer Strukturen in Thüringen bis ins Jahr 1998 geben. Aus ihnen entwickelte sich der NSU, aus ihnen ging die »Zwickauer Zelle« hervor, die fast 14 Jahre lang unentdeckt rassistische Morde und andere Verbrechen begehen konnte.

Die Demokratie sei in ihrem Kern gefährdet, wenn die Gesellschaft es gestatte, dass Menschen als nicht gleichwertig betrachtet werden, ihre Würde nicht geschützt wird, wenn man sie verfolgt, verletzt und sogar umbringt. Mehr noch, man habe auch noch den Opfern Schutz und Respekt verweigert. Statt dessen unterstützten Vertreter ...

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