Mehr als Gefühl für Schnee

Das neue Filmfestival Greenland Eyes zeigt aktuelle grönländische Produktionen

Angesichts der moosbewachsenen Hänge, verschneiten Berge und des rauschenden Wassers aus Meer, Bächen und Fjorden, ist man geneigt zu sagen: In Grönland würde es einem Regisseur doch genügen, da einfach die Kamera draufzuhalten. Freilich sollte man das grönländische Kino nicht unterschätzen, auch wenn es als eigenständige Industrie erst seit wenigen Jahren existiert. Die Natur gibt dort zwar immer eine prachtvolle Kulisse ab, aber die Geschichten, die auf der riesigen arktischen Insel spielen, handeln - wie auch anderswo - von universellen Konflikten wie Liebe, Krankheit und Tod. Zu sehen sind Filme aus und um Grönland nun erstmalig in Berlin auf dem Festival »Greenland Eyes«.

Grönländische Einwohner, egal ob sie von Inuits oder dänischen Eroberern abstammen, müssen sich in einem Land, in dem vier Monate keine Sonne scheint, zurechtfinden - und Filmemacher ihren Drehplan auf das Extrem-Klima einstellen. Otto Rosings »Nuummioq«, ein ...

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