Deutsche Arbeitskosten steigen nur leicht

Statistisches Bundesamt: Lohnnebenkosten kein Wettbewerbsnachteil für Bundesrepublik

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Arbeitskosten in Deutschland sind im Vergleich zu allen anderen EU-Staaten in den vergangenen zehn Jahren am wenigsten gestiegen. Das Statistische Bundesamt attestiert der Bundesrepublik deshalb in einer aktuellen Mitteilung vom Dienstag eine »Sonderstellung«.

Die Bundesrepublik ist Schlusslicht in der Europäischen Union - zumindest wenn es um die Entwicklung der Arbeitskosten in den vergangenen zehn Jahren geht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, stiegen die Arbeitskosten zwischen 2001 und 2011 in Deutschland um 19,4 Prozent an. Damit verzeichnet die Bundesrepublik »den mit Abstand geringsten Anstieg der Arbeitskosten aller Mitgliedstaaten der EU«, so die Statistiker. In den anderen 26 EU-Staaten wuchsen sie dagegen deutlich stärker, weshalb Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt eine »Sonderstellung« einnimmt. So stiegen die Arbeitskosten beim Nachbarn Frankreich im gleichen Zeitraum mit 39,2 Prozent etwa doppelt so stark an.

Deutsche Unternehmer zahlten im vergangenen Jahr durchschnittlich 30,10 Euro an Arbeitskosten je Arbeitsstunde. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz sieben innerhalb der 27 Mitgliedsstaaten. Wenig überraschend gehe...

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