Werbung

Europarat fordert NATO-Untersuchung

Straßburg (dpa/nd). Gut ein Jahr nach einem Flüchtlingsdrama im Mittelmeer mit 63 Toten hat der Europarat die NATO aufgefordert, den Vorfall zu untersuchen. Die niederländische Sozialdemokratin Tineke Strik warf dem Militärbündnis vor, nicht auf die Notrufe des völlig überfüllten Schlauchboots reagiert zu haben. Die NATO und die europäischen Regierungen sollten Mängel in der Kommunikation zwischen Seenotrettungsstellen und dem Pakt beseitigen, hieß es in einer Entschließung, die die parlamentarische Versammlung der 47 Europaratsländer am Dienstag verabschiedete.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!