Martin Koch 26.04.2012 / Vermischtes

Krieg der Mattscheiben

Vor 50 Jahren entwickelte Walter Bruch das Farbfernsehsystem PAL

Als erstes Land nahmen 1953 die USA den regelmäßigen Farbfernsehbetrieb auf. Doch das dafür entwickelte Farbübertragungssystem NTSC (nach »National Television Systems Committee«) war anfangs sehr störanfällig. Es verfälschte die Farben so stark, dass den TV-Zuschauern häufig nichts anderes übrig blieb, als die olivgrünen Gesichter auf dem Bildschirm mit einem Regler gleichsam neu zu kolorieren. Im Volksmund wurde die Abkürzung NTSC deshalb spöttisch umgedeutet zu »Never The Same Color« (»Niemals die selbe Farbe«).

In der Absicht, die Farbwiedergabe zu stabilisieren, konstruierte der französische Ingenieur Henri de France 1956 das Farbübertragungssystem SECAM (Séquentiel couleur à mémoire), das jedoch vor 50 Jahren unerwartete Konkurrenz aus Hannover bekam. Hier entwickelte der Telefunken-Mitarbeiter Walter Bruch 1962 ein weiteres Farbfernsehsystem, das bei höherem Schaltungsaufwand eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Bildqu...

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