Unten links

Altbundespräsident Christian Wulff - seit Februar mit seiner Herabstufung befasst - bekommt es jetzt mit einem seiner diversen Upgrades aus längst vergangenen Tagen zu tun. Nicht nur in einem Flugzeug, auch in einem Münchener Fünf-Sterne-Hotel war er nebst Gattin in den Genuss jener Hochstufung gekommen, die dem offenbar ewig klammen niedersächsischen Ministerpräsidenten das Leben versüßen sollte. Kumpel Groenewold hatte dem unter Käuflichkeitsverdacht stehenden CDU-Politiker einst beispringen wollen und eidesstattlich behauptet, den Differenzbetrag zwischen der ursprünglich gebuchten Suite und dem noch besseren Etablissement übernommen zu haben. »Bild« will jetzt aus Justizkreisen erfahren haben, dass Wulff die Heraufstufung vom Hotel gratis bekam. Das wäre schlecht für den Eid-Genossen - nicht aber für das »Wulffen« an sich. Das nächste Mal dürfen dessen Anhänger eben nicht den Überblick verlieren und wirklich nur die großen Tricksereien vertuschen. oer

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