Heimkinder gequält?

(dpa). Zwei frühere Erzieherinnen eines Heims in Berlin-Adlershof sollen sechs Mädchen gequält und misshandelt haben. Zum Prozessbeginn am Mittwoch verweigerten die Angeklagten, die die anfangs fünf bis 12 Jahre alten Kinder wiederholt malträtiert haben sollen, die Aussage vor dem Berliner Landgericht. Zwischen September 2008 bis Februar 2009 sollen die Erzieherinnen ihre Schützlinge mit Reitgerten geschlagen sowie mit Einwegspritzen und Pinnawandnadeln gestochen haben. Die 42-jährige Angeklagte soll einem Mädchen zur Strafe die Hand auf die heiße Herdplatte gedrückt haben, bis sich das Kind verbrannte. An einem anderen Tag soll die Erzieherin den Kopf des Mädchens unter Wasser gedrückt haben, bis es keine Luft mehr bekam.

Die Erzieherinnen wurden nach den Anschuldigungen vom Dienst suspendiert.l

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung