100 Krankenhäuser in einer Hand

Konzentrationsprozess schreitet voran: Fresenius kauft Rhön-Kliniken

Mit der Übernahme der Rhön-Kliniken durch den Medizinkonzern Fresenius könnte der größte private Krankenhauskonzern Deutschlands entstehen.

Der Medizinkonzern Fresenius kauft die Rhön-Kliniken, wurde am Donnerstag in Bad Homburg mitgeteilt. Die Neuerwerbung soll mit der Fresenius-eigenen Klinikkette Helios zusammengeführt werden und würde den mit Abstand größten deutschen Krankenhauskonzern bilden. Mehr als 100 Kliniken unter einem Dach mit jährlich über sechs Milliarden Euro Umsatz - die Folgen für die Branche könnten erheblich sein.

So könnte Fresenius über die reine Nachfragekraft der neuen Kette Vorteile im Einkauf erreichen, darüber hinaus bei Service und Verwaltung sparen. Fresenius-Chef Ulf Schneider erklärte, dass sich die operative Rendite der neuen Gruppe um ein bis zwei Prozent verbessern lasse, und rechnet mit positiven Auswirkungen auf das Konzernergebnis im ersten Jahr der Zugehörigkeit.

Kauft Fresenius alle Rhön-Aktien für die angekündigten 22,50 Euro pro Stück und damit etwa 50 Prozent über dem aktuellen Kurs, ergibt sich ein Kaufpreis von 3,1 Milliar...

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