Nur noch politisch, sonst ... NICHTS

Die 7. Berlin Biennale gibt neue Antworten auf die Frage: Was macht die Kunst?

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ein Festival findet derzeit in Berlin statt, das provoziert, wie lange keins: die 7. Berlin Biennale. Als Forum für zeitgenössische, unetablierte Kunst wurde die Biennale 1998 von Ausstellungsmacher Klaus Biesenbach - inzwischen ins New Yorker MoMA aufgestiegenen - und einigen Kunstfreunden gegründet. Bisher schon war nicht nur Erfreuliches, gar Belangloses ausgestellt worden, sondern: zunehmend Abbildungen politischer Konflikte und gesellschaftlicher Problemlagen wurden an die Öffentlichkeit gesandt. Folgenlos, wie es immer so läuft mit der Kunst.

Die Neuauflage jedoch geht noch einen Schritt weiter, und zwar radikal. Folgenlosigkeit soll ein Vergangenheitswort sein. Die Berlin Biennale Nr. 7 ist nicht nur nicht happy sound im Chor der Überbringer schlechter Nachrichten, sondern - so vermutet der »Spiegel« - könne als »Abgesang auf die Kunst« erscheinen. Nanu! Nach der offiziellen Pressekonferenz am Mittwoch wurde denn auch nur ve...


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