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Silvio-Meier-Straße kommt

Bis November soll die Gabelsbergerstraße in Friedrichshain umbenannt sein

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Das Ergebnis ist eindeutig. Mit einem Riesenvorsprung haben sich die Teilnehmer der Bürgerversammlung, die am Donnerstag Vorschläge zu einer öffentlichen Würdigung des im November 1992 von Neonazis ermordeten Hausbesetzers und DDR-Oppositionellen Silvio Meier bewerten sollten, für die Umbenennung der Friedrichshainer Gabelsbergerstraße ausgesprochen.

144 Stimmen – jeder der rund 90 Anwohner und Interessierten hatte drei Stimmen – konnte der auch von der »Initiative für ein aktives Gedenken« favorisierte Vorschlag auf sich vereinen. Mit 31 Stimmen weit abgeschlagen kam auf Platz 2 die Idee der Auslobung eines jährlich zu verleihenden Silvio-Meier-Preises gegen menschenfeindliche Einstellungen. Auf Platz 3 kam mit 29 Stimmen der erst auf der Versammlung eingebrachte Vorschlag, den U-Bahnhof Samariterstraße komplett nach Silvio Meier zu benennen. Davor war nur ein Namenszusatz angedacht.

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