»Die Urwahl ist eine Option«

Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck über Perspektiven für innerparteiliche Basisdemokratie

Volker Beck ist Parlamentsgeschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion. Über den Länderrat der Partei am Samstag in Lübeck sprach mit ihm Aert van Riel.

nd: Beim Länderrat der Grünen am Samstag in Lübeck wurde eine Urwahlordnung beschlossen. Warum soll über eine Durchführung erst nach der NRW-Wahl entschieden werden?
Beck: Weil jetzt andere Dinge anstehen. Es ist auch noch viel zu früh, über die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl zu entscheiden, wenn die Koalition so lange halten sollte, wie die Wahlperiode dauert.

Gibt es in der Parteispitze keine Vorbehalte gegen eine Urwahl?
Nein, sonst hätte sie die Urwahlordnung und die Satzungsänderung zur Urwahl nicht vorgeschlagen. Das ist eine Möglichkeit, ob man von ihr Gebrauch machen wird, werden die antragsberechtigten Gremien dann entscheiden.

Die Grünen treten für Basisdemokratie ein. Sollten sie die nicht auch vorleben?
Das haben wir immer vorgelebt. Bei Parteitagen bringt sich die Basis entsprechend mit eigenen Anträgen, Initiativen und Änderungsanträgen auch zu Vorschlägen des Bundesvorstandes immer ein und setzt sich...


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