Julian Bartosz, Wroclaw 03.05.2012 / Politik

Das erste Foul kommt vor dem Anstoß

Polnische Medien spekulieren über die plötzliche Sorge um Menschenrechte in der Ukraine

Was da eigentlich gespielt werde, möchten Polens Medien mit Blick auf die Vorgänge um die Ukraine wissen.

Der polnische »Borusse« Robert Lewandowski sagte am Mittwoch dem Warschauer »Super-Ekspress«, er höre schon gar nicht mehr auf die sich mehrenden Stimmen, der Ukraine die Europameisterschaftsspiele wegzunehmen. »Von Anfang an war klar, wo gespielt wird und so soll es bleiben. Ich will als Fußballer aufs Feld und für Polen Tore machen.«

Im selben Boulevardblatt appellierte Adam Olkowicz, Direktor von Euro 2012 in Polen, an die Politiker, »ihre Finger vom Sport zu lassen«. Ähnlich äußerte sich der bekannte internationale Schiedsrichter und UEFA-Mitarbeiter Michal Listkiewicz im TVN-Fernsehen. Politiker hätten zu der Fußballmeisterschaft überhaupt nichts zu sagen; die UEFA sei niemandem untertan.

Was da eigentlich gespielt werde, möchte der »Rzeczpospolita«-Autor Michal Szuldrzynski wissen. »In der Union, wo man jahrelang kaum Unzulänglichkeiten in den östlichen Demokratien gesehen hatte, brach plötzlich Empörung über die Ukraine a...

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