Hendrik Lasch, Freiberg 04.05.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Nicht im EEG-Partyrausch

SolarWorld klagt gegen Chinesen / »Fehlsteuerung« bei Solarförderung

Deutschlands größter Solarhersteller SolarWorld geht gegen die Billigkonkurrenz aus China vor und klagt über die Förderpolitik im Inland. Er hofft aber, den Widrigkeiten weiter trotzen zu können.

Es wächst und wächst und wächst: Das Solarunternehmen SolarWorld AG baut seine Fertigung im sächsischen Freiberg derzeit weiter aus. Auf ehemaligen Feldern im Osten der Stadt wurden die jüngsten Gebäude errichtet, nachdem die beiden bisherigen Standorte aus allen Nähten zu platzen begannen. Insgesamt beschäftigt das größte deutsche Unternehmen der Branche in Freiberg inzwischen rund 1700 Mitarbeiter. Während in Bitterfeld-Wolfen und Frankfurt (Oder) nach der Insolvenz von Q-Cells und der Fertigungsschließung von First Solar die Sorge um Arbeitsplätze umgeht, wird in Freiberg unverdrossen produziert.

Allerdings: Eine gewisse Unruhe herrscht auch hier. Zwar werden die Pleiten der Konkurrenz zum Teil als Ausdruck einer Marktkonsolidierung gesehen, die nach rasantem Wachstum »nichts Ungewöhnliches« sei, wie Milan Nitzschke sagt. Der SolarWorld-Konzernsprecher fügt aber an, dass diese Konsolidierung unter Rahmenbedingungen geschehe, die...

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