Jörg Meyer 04.05.2012 / Inland

Wohnopoly in Dresden

Immobilienkonzern Gagfah will 38 000 Wohnungen abstoßen

Der Wohnungskonzern Gagfah hat angekündigt, seine 38 000 Dresdner Wohnungen auf den Markt zu werfen, doch dem müsste der Stadtrat zustimmen.

Schock in Dresden: Die zweitgrößte Immobilienfirma Deutschlands, Gagfah, hat nach einem Bericht der »Financial Times Deutschland« angekündigt, ihren Wohnungsbestand um ein Drittel zu reduzieren. Die 38 000 Dresdner Wohnungen sollen an einen Investor verkauft werden. Der Grund: Der Konzern muss laut dem Bericht 2013 seine Hausbanken mit rund 3,2 Milliarden Euro bedienen.

Im Jahr 2006 hatte die Gagfah das Dresdner Wohnungsunternehmen WOBA übernommen, mit Zustimmung des Stadtrates - auch Teilen der damaligen PDS-Fraktion - und mit strengen vertraglichen Bedingungen zum Mieterschutz. Doch damit hatte es die Gagfah nicht immer genau genommen. 2011 klagte die Stadt auf rund eine Milliarde Euro Vertragsstrafe. Vor einem Monat endete das Verfahren mit einem Vergleich: 36 Millionen Euro muss Gagfah der Stadt Dresden zahlen und den Instandhaltungsanteil steigern.

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