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Noch mehr Kohlekraft in NRW?

Es steht nicht gut um den Klimaschutz im »Energieland Nummer eins«

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die Umweltverbände befürchten einen »Klimaschutz im Weichspülgang« nach der Landtagswahl am 13. Mai. Im Wahlkampf fordert SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft neue Kohlekraftwerke. Noch mehr als eh schon geplant? Auf Nachfrage des »nd« anwortet Krafts Staatskanzlei durchaus nicht mit einem klaren Nein. Sie beklagt vielmehr einen »Investitionsattentatismus«.

Zwar plane Rot-Grün auch weiterhin eine »ökologisch-industrielle Revolution«, doch Nordrhein-Westfalen brauche »noch einige Zeit« neue Kohlekraftwerke, verkündet Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in diesen Tagen. Seit langem warnt die Sozialdemokratin vor einer »Deindustrialisierung«: Die Energiewende dürfe »nicht zu Lasten des Standorts gehen«. Strompreise müssten bezahlbar bleiben, gerade für die energieintensiven Industrien. Der BDI könnte es nicht poetischer formulieren.

Neue Kohlekraftwerke? Bereits jetzt weist das »Energieland Nummer eins« bezogen auf die Einwohnerzahl einen Kohlendioxid-Ausstoß aus, der um 60 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. In NRW stehen einige der klimaschädlichsten Kohlekraftwerke des Kontinents. Sieben weitere Kraftwerke sind geplant, im Bau oder hängen in einer gerichtlichen Warteschleife.

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