Pioniere der aromatischen Bohne

Die Hamburger Rösterei »Quijote« unterstützt Kaffee-Kooperativen in Lateinamerika

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Quijote-Kaffee heißt eine junge Rösterei aus Hamburg-Rothenburgsort. Sie setzt auf Transparenz und Gerechtigkeit, zahlt faire Preise für die Kaffeebohnen, importiert sie direkt von Genossenschaften in Ecuador, Honduras, Guatemala und Brasilien und röstet selbst. Das ungewöhnliche Konzept hat in der Branche für Aufsehen gesorgt.

Andreas Felsen, Initiator des Kaffee-Kollektivs »Quijote«, ist der Röster des dreiköpfigen Teams von Kaffee-Enthusiasten. Die Bohnen, die in Hamburg zu Kaffee verarbeitet werden, stammen vor allem aus lateinamerikanischen Genossenschaften.
»Unser Angebot steht. Wir bieten den Weltmarktpreis pro Pfund von 2,03 US-Dollar, legen noch 75 Cent Prämie drauf und landen mit weiteren Zuschlägen dann bei 2,95 US-Dollar. Das ist der Garantiepreis, den wir auch nicht unterschreiten werden, egal was auf dem Weltmarkt passiert«, erklärt Andreas Felsen und deutet auf den Computer mit dem Angebot, welches er gerade für eine Kooperative in Guatemala geschrieben hat. Ob die Bauern darauf eingehen werden, wird sich zeigen. Allerdings hat sich Quijote-Kaffee in knapp achtzehn Monaten einen guten Ruf in der Branche mit seinen Direktimporten erarbeitet - in Übersee und in Deutschland.

Transparente Strukturen sind die Basis und deshalb sind Andreas Felsen und Stefanie Hesse auch regelmäßig unterwegs, um den Kontakt zu den Kaffee-Genossenschaften zu pflegen und die aromatischen Bohnen zu bestellen. Jamaika, Ecuador und Brasilien hießen die Reiseziele 2011. Direkte Kontakte mit den Produzente...

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