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Spanien will seine Banken sanieren

»Faule Kredite« sollen ausgelagert werden

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Barcelona (dpa/nd). Spanien setzt bei der Sanierung seiner kriselnden Geldinstitute auf das Modell der »Bad Banks«. Die Banken sollen die Möglichkeit erhalten, ihre »faulen Kredite« in Auffanggesellschaften auszulagern, wie Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Donnerstag in Barcelona ankündigte. Auf diese Weise könnten die Geldinstitute die Risikopapiere aus ihren Bilanzen entfernen. »Die Regierung wird in den kommenden Wochen die Regeln dafür festlegen«, sagte der Minister. Infolge des Zusammenbruchs des Baubooms befinden sich in den Bilanzen der spanischen Banken nach Angaben des Ministers unsichere Immobilienkredite in einem Wert von nominal etwa 180 Milliarden Euro. Dies schwächt das Vertrauen der Anleger in das spanische Finanzsystem und verschärft die Schuldenkrise.

Die Gründung von Abwicklungsgesellschaften werde freiwillig sein, teilte De Guindos mit. »Jede Bank wird ihr eigenes ›Vehikel‹ schaffen können.« Die Gesellschaften sollten die Risikopapiere zum jeweiligen Marktpreis erwerben. Er ließ aber offen, wie der jeweilige Wert der Immobilien festgelegt werden soll, wenn zum Beispiel der Preis von Grundstücken umstritten ist.

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