Fabian Lambeck 05.05.2012 / Inland

Bahr auf Sparkurs

Bundesgesundheitsminister will Zahl der Operationen in Kliniken senken

Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf neue »Eckpunkten zur Krankenhausfinanzierung« - und die haben es in sich. Unter anderem plant man eine Verschärfung der Abschläge für Krankenhäuser, die die Zahl ihrer Operationen nicht zurückzufahren.

Wird in Deutschland zu häufig operiert? Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) jedenfalls findet, es sei Zeit zu handeln. Der »Rheinischen Post« sagte er am Mittwoch, dass die Bundesregierung derzeit prüfe, »wie wir durch weitere ökonomische Anreize die immer weiter steigenden Fallzahlen in den Kliniken reduzieren können«. Deutschland sei »Weltmeister bei den Endoprothesen für Knie und Hüften«, so Bahr. Und das obwohl, »Krankenkassen und Experten bezweifeln, ob die Fallzahlsteigerungen notwendig sind«.

In den Kliniken der Republik werden nach alljährlich rund 400 000 neue Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Die Zahl dieser Eingriffe steigt, unter anderem, weil die Bevölkerung rasch altert. So fühlten sich denn auch einige an eine Äußerung des Junge Union-Vorsitzenden Philipp Mißfelder aus dem Jahre 2003 erinnert. Der hatte damals gemeint, er halte nichts davon, »wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidarg...

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