Kay Wagner, Brüssel 07.05.2012 / Politik

»Ein anderes Europa ist möglich«

Brüsseler Tagung will Protestpotenzial aus der aktuellen Krise auf EU-Ebene bündeln

Krise, Occupy, Indignados: In Brüssel versammelten sich am vergangenen Wochenende Aktivistinnen und Aktivisten, um über Krisenlösungspolitik und ein gemeinsames, solidarisches Europa zu diskutieren.

»EU in der Krise: Analyse, Widerstand und Alternativen für ein gemeinsames Europa«: Unter diesem Titel haben gut 250 Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern am Wochenende auf einer Konferenz in Brüssel darüber diskutiert, wie Europa aus der Krise geführt werden kann. Und zwar anders als über den Weg, den die EU-Einrichtungen eingeschlagen haben. Absicht der Organisatoren ist es, die unterschiedlichen Protestbewegungen der vergangenen Monate - wie die Occupy-Bewegung oder die aus Spanien stammenden »Empörten« (Indignados) - auf einer EU-Plattform dauerhaft zusammenzuführen. Die Konferenz sollte den Auftakt dazu bilden.

Überraschend an Bedeutung gewann die Veranstaltung durch einen Vorfall noch vor ihrem Beginn. Einem der wichtigsten Gastredner, dem philippinischen Globalisierungskritiker Walden Bello, verweigerten die belgischen Zollbehörden die Einreise aus den USA. Trotz Diplomatenpasses durfte Bello, der sich kritisch mi...

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