Hoch auf dem Roten Berg ...

Wie der Berliner Widerstandskämpfer Horst Behrendt in Krasnogorsk den Tag der Befreiung erlebte

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Den heutigen Tag der Befreiung will Horst Behrendt mit seiner Frau im Kapitulationsmuseum in Berlin-Karlshorst feiern. Wie jedes Jahr. »Das lassen wir uns nicht nehmen«, sagt der bald 92-Jährige im Gespräch mit »neues deutschland«.

Horst Behrendt in seiner Berliner Wohnung

»Wir sind in Bombay kurz vor dem 8. Mai gelandet. Dieses Datum, der Tag der Befreiung, war und ist für uns ein besonderer Tag. 1955 war für uns mit diesem Tag noch ein anderes, besonderes Ereignis verknüpft. Wir haben die Handelsvertretung der DDR im heutigen Mumbay eröffnet«, berichtet der studierte Jurist, Diplomat und Außenhändler. Horst Behrendt ist viel in der Welt herumgekommen. »Die DDR war zwar der kleinere deutsche Staat, aber man hat uns ernstgenommen, vor allem in der so genannten Dritten Welt. Man wusste in den jungen Nationalstaaten in Asien und Afrika, dass wir in Chemie und Maschinenbau stark waren, und nahm unsere Hilfe gern an.«

Seine ersten Auslandsreisen unternahm er in jungen Jahren illegal: 1936 nach Stockholm zu einer internationalen Konferenz sozialdemokratischer Jugendlicher und im Jahr darauf zu einem Treffen von Arbeitersportlern im tschechischen Riesengebirge. Später verschlug es ihn nach Frankreich, Ital...

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