Christoph Funke 08.05.2012 / Kultur

Zertrümmerung einer Legende

»Paul und Paula« am Maxim Gorki Theater Berlin

Paul und Paula, Ulrich Plenzdorfs vom Verlauf der Zeiten unberührte Liebende, leben in einer luftigen, gleichsam gesetzlosen Welt. Sie suchen (im DEFA-Film von 1973) nach einem Glück, das Zwänge und Normen nicht kennt. Die Gegebenheiten des real existierenden Sozialismus in der DDR gelten für sie nicht. Paul und Paula erhöhen ihren Alltag zum Märchen, machen ihn zur geheimnisumwitterten Legende. Weil sie böse Wirkliches kaum wahrnehmen, gelingt ihnen die Hingabe an einen Traum - den Traum von Freiheit. Anmutig, leicht, wie schwebend gehen sie durchs Dasein, und auch Bitterkeit, Tod, Enttäuschung bestärken nur das Unwirkliche, Zauberische ihrer Liebe.

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