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Küssen üben

Attenberg von Athina Rachel Tsangari

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Regisseurin selbst nennt ihren Film ein abstraktes Musical, auch wenn »Attenberg« nicht die Tanz- und Gesangsnummern enthält, die man unter dem Begriff vielleicht erwarten würde. Stattdessen gibt es da eine 23-jährige Heldin mit Führerschein und vage undefiniertem Arbeitsplatz, die merkwürdig kindlich ist und unbeleckt vom Leben. Man könnte »Attenberg« auch eine klinische Studie nennen, so kühl und beobachtend kommt er daher, dieser Film über eine junge Frau von herber, ungeformter Schönheit, die unter aktiver (wenn auch eher unbeholfener) Mithilfe einer erfahreneren Freundin und eines neuen Manns in ihrem Leben erste praktische Erfahrungen macht mit menschlicher Sexualität - die tierische kennt sie als begeisterter Fan der Naturdokumentationen von Sir Richard Attenborough schon deutlich besser. Und sie muss gleichzeitig ein intimes Verhältnis zum Tod entwickeln, weil ihr gerade der Vater trotz Strahlentherapie und Chemo wegstirbt.

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