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Am Vesuv

Wörlitz (dpa/nd). Attraktionen im Wörlitzer Park (Sachsen-Anhalt): Europas wohl einziger künstlicher Vulkan auf der Insel »Stein«, rechts daneben die Villa Hamilton. Die Anlage geht auf Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1814) zurück, der auf seiner Italienreise 1765/66 auch nach Neapel kam; er schloss dort Freundschaft mit Sir William Hamilton und bestieg am 28. Februar 1766 den Vesuv. Nach seiner Rückkehr beauftragte er den Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736-1800) mit der Anlage eines neapolitanischen Ambientes im Park seines Schlosses. Den Mittelpunkt bildet der »Vesuv«; um ihn gruppieren sich unter anderem eine Nachbildung von Hamiltons »Villa Emma« auf dem Posillipo in Neapel, die Nachempfindung eines antiken Theaters, eines Columbariums sowie der von Neapel-Reisenden immer wieder bestaunten antiken Posillipo-Grotte. Die Anlage wurde mit einem künstlichen See umgeben, der an den Golf von Neapel erinnert. Der »Vesuv« selber wurde aus Findlingen, Basalt und schwarzen Mansfelder Schlackensteinen erbaut, die den Eindruck von Lava erwecken sollen. Bei bestimmten Anlässen, zum Beispiel dem Geburtstag des Fürsten, wurde der »Vesuv« zum »Ausbruch« gebracht. Auch in den letzten Jahren wurden - in unregelmäßigen Anständen - »Ausbrüche« veranstaltet.


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